Talk vor Ort in Roge am
04. Juni 2021

Unter erfreulichem Zuspruch von Mitgliedern des CDU-Ortsvereins aber auch von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde Sierksdorf/Roge, fand bei sonnigen Bedingungen am 04. August der 1. „Talk vor Ort“ im Jahr 2021 auf dem Sportplatzt in Roge statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den CDU-Ortvorsitzenden, Norbert Schimmer, informierte unser Fraktionsvorsitzender, Volker Weidemann, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den aktuellen Planungsstand bei der im Sommer 2020 durch die TenneT geänderten Trassenführung der 380 KV Leitung im Bereich Roge. Hierbei wiederholte er erneut die Forderung der CDU-Sierksdorf nach einem vernünftigen Dialog mit der TenneT, der Prüfung von Möglichkeiten der Erdverkabelung entsprechend des Gutachten des Kreises von Prof. Dr. H. Brakelmann und Prof. Dr. L.J. Jarass , und weiteren Alternativen, damit ggf. auch die betroffenen Ortsteile entlastet werden können. Weiteres Thema war die problematische Entwicklung bei der Abwasserbeseitigung im Ortsteil Roge mit Bezug auf ein angedachtes Neubaugebiet in der Kopplung mit dem Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Verdeutlicht wurden in diesem Zusammenhang die Konsequenzen für das Dorf insgesamt aus einer zu erwartenden Überlastung. Das neue Feuerwehrgerätehaus selbst war dann anschließend ein eigenständiges Thema in den Ausführungen unseres Fraktionsvorsitzenden. Erinnert wurde an die Aufgabe der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes (FWBP)/, der den Bau zweier Feuerwehrhäuser vorsah. Der Feuerwehrbedarfsplan (FWBP)/ wurde seinerzeit nach den Vorgaben des Landesfeuerwehrverbandes von den Wehrführungen der Gemeinde Sierksdorf erstellt. Nach dem Feuerwehrbedarfsplan sind die Feuerwehrhäuser in Roge und in Sierksdorf an die aktuellen Vorschriften für den Schutz der Kameradinnen und Kammeraden und Betrieb an die Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse anzupassen. Der Feuerwehrbedarfsplan wurde von der Gemeindevertretung unter Bgm. Volker Weidemann einstimmig beschlossen. Bereits vor der Kommunalwahl 2018 wurden durch den damaligen Bürgermeister erste Entwürfe zum Um- bzw. Anbau an die bestehenden Feuerwehrhäuser vorgelegt. Mit der neuen Mehrheit der SPD/FWV Fraktion wurden die Beratungen zwar fortgeführt, ein Anbau jedoch unbegründet als nicht mehr optimal eingestuft. Favorisiert wurde nunmehr ein unbedingter Neubau. Hierzu wurden verschiedene Standorte diskutiert. Nach Aussage des Feuerwehrbedarfsplanes und den Wehrführungen schied der Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses für beide Wehren, z.B. im interkommunalen Gewerbegebiet Sierksdorf aus. Für zusätzliche Verwirrung sorgte dann die Mitteilung über eine getroffene Vereinbarung zwischen dem Bgm. Udo Gosch und dem Ortswehrführer in Sierksdorf (zugleich Gemeindewehrführer) das Bauvorhaben in Sierksdorf erstmal nach hinten zu schieben.

Beschlüsse seitens der Gemeindevertretung oder anderer gemeindlicher Gremien zur Modifizierung des bestehenden Feuerwehrbedarfsplanes wurden nicht gefasst. 

Alle hieraus resultierenden Fragen wurden im Anschluss intensiv bei kühlen Getränken und einer zünftigen Grillwurst diskutiert. Für die CDU-Sierksdorf bleibt der Eindruck einer gelungenen und erfreuliche Veranstaltung. Unser Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Offenheit und ihr Interesse.

Themen die uns bewegen

 Zweiter Hundestrand in Sierksdorf erneut auf der Tagesordnung 

Das Thema „Einrichtung eines zweiten Hundestrandes in der Gemeinde Sierksdorf“ stand auf der 17. Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Sierksdorf am 18. Juli 2017 erneut auf der Tagesordnung. Im Rahmen der Erörterung und Beratung wurde der Antrag der FWV-Fraktion zunächst zurückgestellt. Wunsch des Gremiums war es, dieses Thema in einer Einwohnerversammlung erneut vorzustellen und offen zu diskutieren. Am 20. September 2017 fand unter großer Beteiligung diese Einwohnerversammlung statt. In sachlicher Diskussion trugen sowohl Gegner als auch Befürworter eines zweiten Hundestrandes ihrer Argumente bzw. Sichtweisen vor. Ein deutliches Übergewicht hierbei bildeten die Gegner dieses Projektes, die erneut deutlich machten, dass sie den gesamten Strandbereich bis zur Promenade im Ferienpark für zu schmal und als vollkommen ungesichert bewerten. Sie befürchten aufgrund der Gegebenheiten unausweichliche Gefahrensituationen für den gesamten öffentlichen Verkehrsbereich, für Strandläufer mit Angst vor Hunden aber auch insbesondere für spielende Kinder in Bereichen mit Windschutzeinrichtungen. Zudem werden Konflikte mit Surfschülern im Übungsbetrieb und zusätzliche Lärmemissionen sowie eine Verunreinigung des Strandes erwartet. Diese bekannten Einwende waren unmittelbar im Vorfeld dieser Veranstaltung Grundlage eines Gespräches zwischen dem Bürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden der CDU, der SPD und der FWV mit einer Strandbegehung. In der Bewertung der örtlichen Gegebenheiten und des Für und Wider wurde im Ergebnis Einvernehmen darüber erzielt, dieses Vorhaben nicht mehr weiter zu verfolgen und in der nächsten Sitzung des Tourismusausschusses eine Erweiterung des bereits bestehenden Hundestrandes in der Gemeinde in Richtung Neustadt zu beantragen. Der CDU-Ortsverband der Gemeinde Sierksdorf begrüßt diese Entscheidung und Entwicklung ausdrücklich. Er bedankt sich bei den Einwohnern und Gästen der Gemeinde für das starke Engagement.